Auf den ersten Blick sehen Websites, die mit einem der vielen Webbaukästen erstellt wurden vielleicht professionell aus und mögen als eine preiswerte und gute Methode erscheinen, um fix eine neue Webseite für die Arzt- oder Zahnarztpraxis zu erstellen. Aber aufgepasst – ganz so einfach ist es nicht. Denn nicht das technische Erstellen der Webseite alleine ist die Kunst – sondern die Produktion des Contents. Und das kann eben keiner der vielen auf dem markt verfügbaren Webbaukasten.

Warum wir von Websitebaukästen abraten

Website-Baukästen sind Softwareprogramme im Internet, mit denen sich Unternehmer, Freiberufler und alle Interessierten eine Webseite ohne weiteres technisches Wissen erstellen können. Die bekanntesten Anbieter sind Jimdoo, 1&1 und WIX oder auch strato. Zur Verfügung gestellt werden Layout-Vorlagen, auf die teilweise per Drag and Drop Texte und Bilder platziert werden können. Die fertig bestückte Webseite kann dann direkt über den Webbaukasten im Internet veröffentlicht werden.
Auf den ersten Blick erscheinen Webbaukästen demnach sehr reizvoll. Doch viele Unternehmen und auch Zahnärzte und Ärzte berichten von negativen Erfahrungen, die sie gemacht haben.

Probleme mit Webbaukästen:

Der Unternehmer, Zahnarzt oder Arzt wird allein gelassen.
Im Laufe der Erstellung einer Webseite tauchen zahlreiche Anforderungen und damit Fragen auf: Wie organisiere und strukturiere ich die Website? Was sollte auf der Webseite stehen und wie schreibe ich Texte, die von Patienten sowie Google & Co. verstanden werden?  Wie präsentiere ich mich richtig?  Wie erstelle ich Fotos, die den Anspruch des Unternehmens oder der Praxis widerspiegeln? Was ist mit der Einhaltung des Heilmittelwerbegesetzes?
Nach und nach bemerken Websitebetreiber die Komplexität einer ansprechenden Präsentation im Web. Schnell wird das Projekt so kompliziert, dass oft mehr als ein halbes Jahr ins Land zieht, in dem die Wochenenden oder Abende der Erstellung der Webseite geopfert werden und manchmal fehlen trotz der Mühen wesentliche Funktionen.

Das Ergebnis bleibt weit hinter den Erwartungen.
Trotz des großen zeitlichen Aufwands und der Mühe sieht das Ergebnis dann doch meist laienhaft – denn die Webbaukästen sind dann doch komplexer in der Bedienung als die meisten Websitebetreiber es sich erhofft haben. Spätestens bei der korrekten Darstellung auf dem Handy sind eigentlich Programmierkenntnisse erforderlich. Patienten sind es gewohnt professionelle Gestaltungen vorzufinden und haben einen sehr geschulten Blick für mediale Inhalte. Aufgrund einer unprofessionellen Website  schließen Betrachter schnell auf eine unprofessionelle Qualifikation des Unternehmens, Arztes oder Zahnarztes.

Stolperfalle Impressum und Datenschutz.
Vorsicht ist im rechtlichen Bereich geboten, denn man selbst ist für die Rechtssicherheit von Impressum und Datenschutz verantwortlich. Die Pflichtangaben unterscheiden sich je nach Praxisart, Fachrichtung und Bundesland. Unsauberkeiten können schnell zu zeitraubenden und kostenintensiven Abmahnungen führen. Und auch Sie haben sicher von der neuen europäischen Datenschutzverordnung DSGVO gehört, die seit Ende Mai 2018 in Kraft ist.

Aufgrund der Erfahrungen, die uns von Untetrnehmen, Ärzten und Zahnärzten berichtet wurden, können wir nur von der Verwendung eines Websitebaukastens abraten. Nach unseren Erfahrungen wird der vermeintliche Kostenvorteil schnell zu Frust und die neue Webseite, ist am Ende  der Praxis nicht würdig da sie Patienten eher abschreckt. Eine Webseite ist heute die Visitenkarte eines Unternehmens oder einer Praxis. Sie  trägt wesentlich dazu bei, die Patienten zu erreichen, die zu der jeweiligen Praxis passen. Ebenso kann durch eine gute Performance weit mehr erreicht werden. Einige Stichpunkte sind: Kontaktsteigerungen, Service-Unterstützung, Beratung, Terminbereinbarung und vieles mehr

Webbaukästen: Der professionelle Blick fehlt
Was bei Webbaukästen ebenfalls fehlt ist der professionelle Blick auf die Gestaltung und die Inhalte. Auch wenn sie ohne technisches Wissen bedienbar sind, fehlt Wissen in den Bereichen Text- und Bilderstellung (sowie deren Kombination), Suchmaschinenoptimierung, Benutzerfreundlichkeit und Rechtssicherheit. Ganz ohne Know-How geht es im Bereich Webdesign einfach nicht – vor allem nicht wenn Sie sich ein professionelles, zeitloses und auf allen Endgeräten elegant darstellbares Ergebnis wünschen.

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